Bijoux und Abzeichen

Für die Loge "Jacob deMolay - Zum Stern im Westen" wurde ein Ehrenzeichen gebraucht.

Darfür habe ich dann nebenstehendes Brustabzeichen mit Spange und Schluppe entworfen und fertigen lassen.

 

Ein Hexagon, matt vergoldet darauf ein Bienenkorb mit einigen Bienen, ein altes freimaurerisches Symbol für Treue und Fleiß.  

 

Für die Neugründung einer AFuAM Loge in Senden,

"WESTFÄLISCHER FRIEDE  NO. 1080"

wurde ich auch um Entwurf und Gestaltung gebeten.

Natürlich lag auch dann die  Beschaffung in meinen Händen.

 

Ein gleichseitiges Dreieck auf einer endlosen Kette liegend, der Name und der Orient der Loge, Schrift negatif in den drei Seiten.

In der Mitte des Dreiecks Zirkel und Winkel im Lehrlingszeichen, in einer dunkelblauen Farbfläche. Die Kette ist beidseitig ausgeführt.

 

Ein weiteres Bijou entstand dann für eine Humanitas Neugründung "FIDELITAS i.O. Zürich"

 

Eine Medaillenform glänzend silber mit einem Außenrand, in der mit weißer Farbe ausgelegten Fläche oben rund in blauer Schrift der Name der Loge, unten ebenso der Orient verbunden werden die beiden Schriften mit je drei porofilierten Lemniskate.

In der Mitte ein silbernes Delta-Zeichen in dem sich Winkel und Zirkel gekreuzt in blau befinden.

 

Das weiße, außen weiß-blau gekantete Moiréeband habe ich auch speziell für diese Loge und deren Bijoubänder weben lassen.

Vor einigen Wochen wurde dann ein weiteres Bijou für eine neu gegründete AFuAM-Loge in Traben Trarbach fertig.

In diesem Fall für eine deutsche Loge ungewöhnlich, da an einer Spange und dunkelblauer Bandschluppe getragen.

 

Es ist eine Medaille mit der Darstellung einer Ruine aus der Region, oben der Name der Loge "Zum Königlichen Berg", in Mattsilber.

 

Auf der Rückseite ist das Datum der Logengründung in blau aufgedruckt.

Nachdem sich die Loge "MÜFFELMANN ZUR TREUE" umbenannt hat in

"LEO MÜFFELMANN ZUR TREUE"

und ihren Sitz nach Osnabrück verlegt hat, musste zwangsläufig ein neues Bijou her.

Das neue Bijou basiert auf dem alten Bijou, die Kette ist aber jetzt voll ausgebildet mit Durchbrüchen.

Die Vorderseite ist auch wieder gewölbt aber diesesmal glatt, so dass der Logenname besser lesbar ist.

Auch die Rückseite hat wieder eine Innenwölbung auch glatt und das Bijou ist matt vergoldet, was dem Ganzen etwas "Feineres" gibt.

Für die Frauen-Loge in Gründung in der Großloge "Humanitas", Veracitas, habe ich dieses Bijou

(Idee kam von den Schwestern) entwickelt und fertigen lassen.

 

Es ist eine Medaille von 50 mm Durchmesser, matt versilbert mit

7 Farben (Regenbogen) eingelegt.

Hauptsymbol ist ein "V" als Kette, oben links, unten an der Spitze jeweils mit einem individuell von jeder Schwester ausgesuchten Edelsten, so besitzt jede Schwester ein Bijou-Unikat.

Auf der Rückseite befindet sich das Motto der Loge >Der Wahrhaftigkeit verpflichtet und den Schwestern verbunden< mittelachsig geprägt.

Nun eine Besonderheit.

Für das „Großpriorat in Deutschland“ über die Präzeptorei Nr. 12, hatte ich die Ehre, für die dort getragenen Kappen neue Kappenabzeichen zu entwickeln und fertigen zu lassen.
Oft sind es gestickte Abzeichen, in diesem Fall sollten es aber ansteckbare Metallabzeichen sein.

Nach meinen Zeichnungen wurden sie dann angefertigt,  natürlich wie fast immer in Mattgold, da es einen feineren Glanz hat und nicht so billig aussieht wie hochglänzende Abzeichen.

Das Bild zeigt:
Eine solche rote Kappe mit Goldborte und dem entsprechenden Abzeichen.
Davor liegend beide Abzeichen,  gehalten werden sie durch zwei PIN-Stifte auf der Innenseite mit  Butterflay-Sicherungen.

 

PINs für Logen und Andere

Die oben abgebildeten PINs sind in fast allen Fällen gleiche Ausführungen wie die dazugehörigen Bijoux.

Besonderheiten

Hier möchte ich in unregelmäßigen Abständen interessante Dinge einstellen, die mit mir und meinem Schaffen zu tun hatten und haben.

"Zur Akazie am Saalstrande" i. O. Jena

Ich zeige hier das erste von mir entworfene Bijou für eine Loge, die ich nach der Wende 1998 aufgebaut habe und deren Logenmeister ich über 9 Jahren war.

Das Bijou hängt an einer blauen Bandschluppe.

Es besteht aus einer schlichten kreisrunden  Brillenfassung mit einem einfachen Glaseinsatz, auf den von der Rückseite das Siegel der Loge in einem

Sandstrahlverfahren

aufgebracht wurde. 

Hintergrund ist die Erinnerung an den Logenmeister, der bis zur zwangsweisen Schließung 1935, über viele Jahre die Loge leitete.

Er war  Begründer der weltweit ersten Optikerschule in Jena,

Prof. Dr.

Hermann Pistor, 

Ehrenbürger der Stadt Jena,

sein Grab befindet sich im Ehrenhain des Jenaer Nordfriedhof.