Schurze

Immer wieder wurde und werde ich gebeten für verschiedene Logen Schurze, Bänder und Kragen zu beschaffen. Da habe ich Möglichkeiten.

 

Eine der ersten Schurzentwürfe  für die Loge "SAINT GERMAIN"

i. O. München, jetzt  in Augsburg.

 

Der Schurz besteht aus weißem Kunstleder mit Dunkelblauer Moiréeband Einfassung und eben solchen drei Rosellen, sowie zwei Silbertasseln an blauen Bändern.

 

Die Rückseite ist schwarz gefüttert mit Trauerausstattung.

Dazu habe ich einen speziellen abgerundeten Beamtenkragen aus gleichem blauen Moiréeband anfertigen lassen.

Dann wurde ich gebeten für die Loge "Jacob deMolay - Stern im Westen 249c", Meisterschurze in besonderer Farbausstattung zu beschaffen.

Es sind Schurze aus feinstem Lammleder eingefasst mit ganz speziell dafür gewebten Bandeinfassungen. und handgestickten Logenabzeichen. 

Für die Berliner 3WK-Loge "Am Berge der Schönheit" habe ich einen kompletten Satz Schurze neu nach den Vorgaben der Großen National Mutterloge  "Zu den drei Weltkugeln" zu Berlin fertigen lassen,

für Lehrling und Geselle aus weißem Stoff mit entsprechend langen Bändern, (Gummizug ist nicht die Sache der 3WK Logen) die Rückseiten mit weißem Futter.  Beim Lehrling ist die Spitzklappe mit einem weißen Moiréeband, die Spitzklappe des Gesellen Schurz ist mit einem hellblauen Moiréeband versehen.

Der Meisterschurz besteht aus weißem Handschuhleder, mit hellblauer Moiréeband Einfassung und langen Bändern, die Rückseite mit einem farblich passenden Futter, welches dann umgeschlagen beim Tragen die Gesamtfläche der Spitzklappe ausmacht.

 

 

Die Münchener Loge

"Mozart zu den drei Rosen"

hat auch eine kompletten Satz Meisterschurze nach altem Muster fertigen lassen.

 

Der Schurz besteht auch aus feinstem Handschuhleder in weiß, mit rot gekantetem hellblauen Moiréeband eingefasst und aus gleichem Material 3 Rosetten.

Die Rückseite ist schwarz gefüttert mit Trauerbedruckung.

 

Nachdem ich einen besonderen Schurz speziell für Frauenlogen fertigen lassen habe und auf der facebook-Seite vorgestellt hatte,

 

baten mich Schwestern einer sich neu gründenden Frauenloge, ihnen in genau diesem Format, aber in "skyblue" Ausstattung mit passendem Rückseitenfutter und Eingrifftasche, einen Satz zu beschaffen.

Hier nun einige Schurze aus einem Versuchsprojekt

Diese Meister-Schurze für die Andreasloge habe ich neu designt und einmalig 10 Stück fertigen lassen. Der Schurz als solches ist nach alten Vorgaben und Maßen des Freimaurerordens ausgeführt, ganz neu sind hier die beiden Bildornamente - Kreis mit Streitaxt und der flammende Stern - sie wurden gegenüber den alten Blechemblemen durch handgestickte Bullionstickarbeiten ausgetausch. Somit können die Schurze nicht durch hängenbleiben beschädigt werden.

 

Hierzu passend habe ich dann auch einen Schurz für den IV/V Grad des Freimaurerordens entwickelt,

allerdings ohne Erfolg.

Scheinbar kann man bisher fein gestickte Bildelemente sehr schwer oder noch garnicht würdigen.

 

Wie man sieht gibt es aber Möglichkeiten.

Es besteht aber die Möglichkeit wie ich sie erbracht habe.

 

Mit guten Boullion-Stickereien kann man fast alles umsetzen, man muss sich nur Mühe geben und nach entsprechende Fachleuten und Könnern suchen.

 

Ich finde die "Skull and Bones"

Darstellung schon sehr gelungen.

Aber wer nicht will der brauch auch keine Inspirationen.

 

Einen weiterer Musterschurz habe ich für die Loge "Helweg" in Bochum erstellt.

Weißes Leder mit schwarzer Einfassung und drei schwarz/weißen Tau-Zeichen, äußerst ungewöhnlich für den Freimaurerorden.

Auch ein Standardschurz für FO Logen habe ich mal machen lassen.

Weißes Leder, blaue Einfassung und drei blaue Tau´s, Rückseite passend blau gefüttert mit Eingrifftasche.

Ein ganz anderer Musterschurz wurde für die Loge "FIDELITAS"

in Zürich entwickel. Allerdings wurden noch keine weiteren Schurze produziert, da es der Aufbau der Loge noch nicht zulässt.

 

 Der Schurz ist im englischen Standardmaß, insgesamt aus weißer Seide, Vorder- und

Rückseite gefertigt und mit weißem Moiréeband eingefasst. Zusätzlich mit drei weißen Moirée Rosetten versehen, rückseitig eine Eingrifftasche.

Heute möchte ich euch den "geilsten" Schurz präsentieren, den ich bisher habe fertigen lassen.
Ein lieber Bruder und Freund hatte mich vor etwa einem halben Jahr gefragt, kannst du wohl so einen Schurz, er zeigte mir ein Bild aus dem Internet, anfertigen lassen?
Ja habe ich darauf geantwortet ohne wirklich zu wissen ob ich sowas beschaffen kann.
Nachdem ich für jeden der drei übereinander angebrachten Einzelschurze und Bauchbinde an der sie befestigt sind, neue Zeichnungen angefertigt und für die Maschinen- und Handstickteile, weitere rekonstruierte Detailzeichnungen zusammen gestellt hatte, habe ich diese an meinen Schurzhersteller in Pakistan gesendet.
Es kam zunächst keine Antwort, nach mehrfachem Drängeln meinerseits eine ausweichende und dann aber nach etwa viereinhalb Monaten eine zustimmende Antwort.
Dann ging alles ganz schnell und ich bekam fast täglich neue Fotos von Zwischenschritten des Vortgang der laufenden Arbeiten.
Ganz wenige Korrekturen waren dann noch zu erledigen und endlich stand der "Postbote" vor der Tür und lieferte mir das abgebildete Ergebnis ab. Gespannt öffnete ich das Paket und war von dem mir vorliegende Ergebnis überwältigt.
Bitte seht euch das Ergebnis selber erst mal an, ein Schurz des 93° des "Memphis-Misraim", der zurzeit im europäischen Raum im Neuaufbau begriffen ist.

Kragen und Bänder

Nach meinen Entwürfen wurde ein Satz neuer Beamtenkragen für die Loge "Jacob deMolay - Zum Stern im Westen Nr. 249c"

entwickelt und auch angefertigt.

 

Besonderheiten

Hier möchte ich in unregelmäßigen Abständen interessante Dinge einstellen, die mit mir und meinem Schaffen zu tun hatten und haben.

"Zur Akazie am Saalstrande" i. O. Jena

Ich zeige hier das erste von mir entworfene Bijou für eine Loge, die ich nach der Wende 1998 aufgebaut habe und deren Logenmeister ich über 9 Jahren war.

Das Bijou hängt an einer blauen Bandschluppe.

Es besteht aus einer schlichten kreisrunden  Brillenfassung mit einem einfachen Glaseinsatz, auf den von der Rückseite das Siegel der Loge in einem

Sandstrahlverfahren

aufgebracht wurde. 

Hintergrund ist die Erinnerung an den Logenmeister, der bis zur zwangsweisen Schließung 1935, über viele Jahre die Loge leitete.

Er war  Begründer der weltweit ersten Optikerschule in Jena,

Prof. Dr.

Hermann Pistor, 

Ehrenbürger der Stadt Jena,

sein Grab befindet sich im Ehrenhain des Jenaer Nordfriedhof.